Es saß einmal auf einem stuhl
(der ragte steil empor)
ein buch, das war sowas von cool,
es las sich selber vor.
das buch, das war nicht dick, nicht dünn.
der text war nicht zu lang.
nur war im buch kein ende drin,
es gab nur den anfang.
der allerdings, der war verflucht,
kein ende war in sicht.
was hat das buch nicht schon gesucht,
sein ende fand es nicht.
und dieses buch, das war band drei
von tausenden im zimmer.
was ihr nicht wißt: die andern zwei,
die lesen sich noch immer.
und wovon handelte das buch?
was stand auf all den seiten?
(nun), lehnt euch zurück, denn ich versuch,
den inhalt zu beschreiben:
der inhalt der geht nämlich so:
am anfang war und danach fiel
ein anderer und apropo
der schleckte eis am stiel.
was danach kam, war schrecklich öd
und regenstrahlen wärmen.
dem ulli war das alles blöd,
hauptsache bücher lärmen.
dann kam noch einer mit hinzu,
der war schon wieder weg.
die schafe suchen blind die kuh,
ich such dem wurm im dreck.
genaueres wird auch beschrieben
nutzt man den hin-, den gucker.
der zauberer würfelt die sieben,
die oma würfelt den zucker.
und blättert das buch sich um,
ging das so seitenweise weiter.
es las und las und wurde dumm
und leider nicht gescheiter.
so las das buch seite für seit`
und hoffte auf sein ende …
indes, es wurde nicht befreit –
ihr wißt schon: tausend bände.
und die moral von der geschicht´
kein buch sollte beginnen
sich vorzulesen, hat es nicht
ein ende innendrinnen.